Ich bin nun schon seit über 15 Jahren in der Ernährungsberatung unterwegs und es ist mir mehr als ein Mal begegnet, dass jemand nach dem Besuch eines Wochenendseminars ein Praxisschild an die Tür hängt.
Das Problem für Ratsuchende: Der Begriff „Ernährungsberater“ oder „Ernährungscoach“ ist in Deutschland gesetzlich nicht geschützt. Jeder darf sich so nennen – ohne je eine medizinische oder naturwissenschaftliche Ausbildung durchlaufen zu haben.
Der Dschungel der Berufsbezeichnungen
Umso wichtiger ist es, genau hinzuschauen: Universitäre Ausbildungen wie das Studium der Oecotrophologie (Ernährungswissenschaften) vermitteln tiefgehendes Wissen über Biochemie, Physiologie, Toxikologie und Ernährungspsychologie.
Zertifizierte Berater (z. B. nach DGE, VDOe oder VFED) arbeiten produktneutral. Sie verkaufen dir keine teuren Pulver, Pillen oder Shakes, an denen sie Provisionen verdienen.
„Eine echte Ernährungsberatung macht sich selbst überflüssig – indem sie dir das Wissen und das Selbstvertrauen schenkt, dein Leben lang gesund zu essen.“
Anne Krenzin
Warum universitäre Oecotrophologie den Unterschied macht
Zudem sind nur qualifizierte Oecotrophologen von den gesetzlichen Krankenkassen nach § 20 und § 43 SGB V anerkannt. Das bedeutet: Deine Krankenkasse übernimmt häufig 80 % bis zu 100 % der Beratungskosten!
Seriöse Beratung liefert keine starren 08/15-Pläne aus der Schublade. Sie analysiert deinen individuellen Alltag, deine Vorlieben und deine Laborwerte, um Lösungen zu entwickeln, die wirklich zu deinem Leben passen.
Qualitäts-Checkliste: Woran du fundierte Beratung erkennst
- Universitärer Abschluss (Diplom / Master Oecotrophologie)
- Krankenkassen-Anerkennung nach § 20 SGB V
- Kein Verkauf von Diät-Shakes oder Nahrungsergänzungsmitteln
- Individuelle Anpassung an deinen persönlichen Alltag
Die 5 goldenen Kriterien seriöser Beratung